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7 Hausaufgaben Tipps für Eltern

Hier findet ihr 7 sehr hilfreiche Hausaufgaben Tipps für eine gelungene Hausaufgabe. Tipps die Kindern bei Frust helfen und neue Motivation geben.

Ruhige Umgebung, guter Arbeitsplatz

Achten Sie auf einen ruhigen, gut gelüfteten Arbeitsplatz, wo sich Ihr Kind gut konzentrieren kann. 

Ein aufgeräumter Tisch hat nichts mit Pedanterie zu tun, sondern hilft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Räumen Sie mit dem Kind zusammen alles fort, was mit den Hausaufgaben nichts zu tun. Lassen Sie es seine Stifte spitzen und Papier und Hefte bereitlegen. Das ist gleich ein ganz anderer Start ins Arbeiten!

Ärger oder andere Probleme bitte erstmal ausräumen, denn das sind Energie- und Gedankenfresser! Weiter zu den nächsten 6 Hausaufgaben Tipps!

7 Hausaufgaben Tipps für Eltern
Hausaufgaben Tipps

Feste Zeiten, die richtige Zeit

Feste Hausaufgaben Zeiten sind ein wichtiges Ritual und gibt einem Kind Sicherheit. So weiß es genau, worauf es sich jeden Tag einlässt und wann wieder Zeit für Spiel und Spaß ist.

Zudem sollte eine Zeit gewählt werden, wo Ihr Kind fit ist. Gleich nach dem Essen kann sich keiner konzentrieren und nach dem Sport auch nicht. Zu spät am Abend ist ebenso die falsche Zeit. Besprecht auch eventuell mit dem Kind selbst, wann eine gute Zeit ist.

Natürlich sollte ein Kind ein paar Hobbys haben, die als Ausgleich zur Schule und zum Lernen dienen. Aber der Tag sollte nicht voll von Terminen sein. Sonst kann Ihr Kind die Hausaufgaben nur mit Zeitdruck erledigen. Weniger ist oft mehr! 

Besprechen Sie mit ihrem Kind eine klare Struktur. Zuerst Mathe, dann Deutsch und am Schluss lesen. Dazwischen unbedingt kurze Pausen einlegen. 

Eigene Positive Einstellung und Neugier

Eltern dienen als Vorbilder für das Kind. Schimpfen diese im Beisein der Kinder auf die Schule oder auf die Lehrer, überträgt sich das auf die Haltung des Kindes: Wieso soll es sich bei einer Lehrkraft Mühe geben, die selbst die Eltern doof finden?

Eine eigene positive Einstellung hilft da wesentlich mehr, auch wenn man nicht immer mit allem einverstanden ist. Mehr noch, seien sie neugierig, was heute an Hausübung ansteht. Wenn lernen Spaß machen soll, müssen wir auch positiv dafür eingestellt sein.

Letztendlich hilft eine positive Einstellung zum Lehrer auch in der Schule selbst, denn die Beziehung zum Lehrer trägt maßgeblich zur Freude am lernen bei. Die Dreiecks Beziehung Eltern, Kind und Lehrer sollte möglichst gesund sein. Und… erzählen sie ruhig von eigenen, positiven Erinnerungen an die Schulzeit.

Hausaufgaben Frust
Wieviel Hausaufgaben

Lob und Belohnung

Nicht für alles kann man immer loben, aber jede Hausübung sollte unbedingt mit Lob abgeschlossen werden. Das “sich Mühe geben” darf man auch einfordern! Aber eine fixe Belohnung nach sauberer Arbeit hilft auch zur Motivationssteigerung. 

Toll sind auch Belohnungstabellen, wo man sich eintragen kann und zb. nach 10x eine Extra Belohnung erhält. Generell ist aber Lob für die Leistung und Mühe besser als Bestechung.

Aufgaben gut erklären und dann alleine lassen

Besonders bei Erst- und Zweitklässlern ist es wichtig, die Aufgaben gleich am Anfang nochmal durchzugehen und gut zu erklären. Wenn ihr Kind dann sicher weiß, was es tun muss, kann es erst gut arbeiten.

Es ist dann gut wegzugehen und Ihr Kind alleine arbeiten zu lassen, sofern es die Aufgaben selbst lösen kann. Für Fragen und Hausaufgaben Tipps sollte man aber in der Nähe bleiben.

Das Ziel sollte immer sein, Ihr Kind in Eigenständigkeit zu führen. Kinder werden generell kooperativer, wenn sie das Gefühl haben, selbst etwas bestimmen zu können. 

Hausaufgaben Motivation
Tipps für Hausaufgaben machen

Nicht mit Geschwistern vergleichen

Das Ziel ist, das Kind in seinem Selbstbewusstsein und seinem Selbstwert zu stärken und Freude am Lernen zu vermitteln. Ein Vergleichen mit Geschwister-Kindern ala: “Kevin konnte das aber alles gleich und viel besser.”, hilft natürlich gar nicht.

Stattdessen jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen akzeptieren und jede Hausübung mit einem Lob abschließen.

Zu guter Letzt: Schnelle & langsame Kinder

Es gibt in einer Klasse immer eine große Bandbreite von unterschiedlichen Lerntypen. Manche Kinder tun sich einfach leicht und haben eine Hausübung eigenständig in 15 Minuten fertig, wo andere mit Hilfe 45 Minuten brauchen. Akzeptieren Sie Ihr Kind wie es ist, schimpfen sie nicht, wenn es etwas nicht schafft, obwohl es sich bemüht. Bleiben sie positiv.

Achten Sie darauf, wie lange Ihr Kind für seine Hausaufgaben braucht. Gemeint ist hier allerdings die tatsächliche Arbeitszeit – nicht die “vertrödelte” Zeit. In den ersten beiden Schuljahren sollte eine halbe bis max. dreiviertel Stunde nicht überschritten werden. Kann Ihr Kind dies nur selten einhalten, sollten Sie mit dem Klassenlehrer sprechen.

Ich hoffe ein paar der Hausaufgaben Tipps können euch eine Hilfe sein 🙂